Angewandte Anatomie in der dentoalveolären und Implantatchirurgie

Ein Intensivkurs an Humanpräparaten (PDF-DateiFlyer)

Univ.-Prof. Dr. med. Jochen Fanghänel
Univ.-Prof. Dr. med. Jochen Fanghänel • Regensburg: Emeritierter Hochschullehrer und ehemaliger Leiter der Abteilung Orale Anatomie des ZZMK der Ernst-Moritz-Arndt-Universität, Greifswald, Autor zahlreicher Lehrbücher und Handbuchbeiträge
OA PD Dr. med. Frank Peter Strietzel
OA PD Dr. med. Frank Peter Strietzel • Berlin: Oberarzt der Abteilung Oralmedizin, zahnärztliche Röntgenologie und Chirurgie am CharitéCentrum 3 für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde

Zielgruppe: Zahnärzte

Kursgebühr: 745,– €

Kursnummer: 2033.0

Kurspunkte: 6+1+8+1

Freitag, 15.09.2017, 14:00 - 19:00 Uhr • Samstag, 16.09.2017, 09:00 - 17:00 Uhr

Das Ziel einer zahnärztlich-chirurgischen Behandlung ist es, mit möglichst minimal invasiven Methoden ein optimales Ergebnis zu erreichen. Basis für alle zahnärztlich-chirurgischen und implantologischen Eingriffe ist eine genaue Kenntnis der Anatomie des Operationsgebietes und seiner Umgebung. Dieses Wissen ermöglicht eine gute Entscheidungsfindung bei der Auswahl der Operationstechniken und bei der Planung des Vorgehens.

Im Kurs werden die Grundlagen der angewandten und klinischen Anatomie unter Fokussierung auf dentoalveoläre oralchirurgische sowie implantologische Eingriffe rekapituliert und auch Akzente der augmentativen Oralchirurgie gesetzt.

Die TeilnehmerInnen des Kurses werden zunächst am Tier- (Schwein) und sodann am Humanpräparat systematisch und unter Anleitung durchführen:
• wichtige anatomische Strukturen und topografische Zusammenhänge studieren
• häufig in der Praxis angewandte Schnittführungen, Lappenpräparationen sowie Nahttechniken
• Implantationen, augmentative Maßnahmen (u. a. GBR-Technik, Sinusbodenelevation und -augmentation u. a.)

Während der praktischen Übungen erfolgen Kurzdemonstrationen von Knochen- und Feuchtpräparaten sowie anatomischen Modellen. Der Kurs bietet Raum zur Diskussion verschiedener Therapieoptionen unter Berücksichtigung funktionell-anatomischer Aspekte sowie eigener Erfahrungen der TeilnehmerInnen mit der einen oder anderen bereits geübten Technik. Somit richtet sich der Kurs an bereits implantologisch / oralchirurgisch tätige Zahnärztinnen und Zahnärzte und auch an jene, die es werden wollen, aber auch an Mediziner, die sich insbesondere für ihre Nachbarschaftsdisziplinen interessieren.