Fortbildung zu reduzierten Gebühren am Philipp-Pfaff-Institut

Seit 1995 existiert im Haushalt der Zahnärztekammer ein Etat für Berliner Kammermitglieder, Fortbildungsangebote im Philipp-Pfaff-Institut zu reduzierten Gebühren wahrnehmen zu können. Berechtigter Personenkreis sind arbeitslose und sich in Elternzeit befindende Kolleginnen und Kollegen sowie sich in der Vorbereitungs- und Weiterbildungszeit befindliche Assistenten (= Antragsteller).

Allgemein:
Pro Person und Jahr kann eine reduzierte Gebühr zweimal in Anspruch genommen werden. Die Förderung ist vorab bei der Zahnärztekammer Berlin schriftlich, unter Nennung der Kursnummer, Datum/Zeitraum der Fortbildung, und mit entsprechenden Nachweisen zu beantragen.
Die rechtzeitige Anmeldung zum gewünschten Kurs nimmt der Antragsteller im Philipp-Pfaff-Institut selbst vor. Die gesamte Kursgebühr muss der Teilnehmer vorerst selbst verauslagen. Nach Abschluss der Fortbildung und Vorlage der Anmeldebestätigung, Rechnung des Institutes, abschließender Teilnahmebestätigung sowie des Zahlungsbeleges des Antragstellers (= Kontoinhaber) in Kopie, überweist die Zahnärztekammer den vorab bewilligten Betrag auf das Konto des Antragstellers. Die Bezuschussung kann nur persönlich erfolgen.
Die Förderung beträgt max. 250 € pro Person und Jahr. Ist der Jahresetat bei Antragstellung ausgeschöpft, gibt es keinen weiteren Anspruch auf Gewährung.

Kategorie A:
Arbeitslose und sich in Elternzeit befindende Kolleginnen und Kollegen erhalten einen Zuschuss von bis zu 75% auf die Kursgebühr, sofern keine Nebentätigkeit vorliegt. Eine entsprechende Erklärung seitens des Antragstellers muss mit der Antragstellung für den Zeitraum der Bezuschussung vorliegen. Bei einer Nebentätigkeit von bis zu 10 Stunden/Woche wird eine Zuschuss von bis zu 50% gewährt. Dem Antrag sind Nachweise über die Arbeitslosigkeit bzw. Elternzeit für den Zeitraum der Bezuschussung beizufügen.

Kategorie B:
Assistentinnen und Assistenten in der Vorbereitungs- oder Weiterbildungszeit erhalten einen Zuschuss von bis zu 50% auf die Kursgebühr. Weiterbildungsassistenten mit Nebentätigkeit, die sich in halbtägiger Weiterbildung befinden, erhalten einen Zuschuss von max. 125,- € pro Person und Jahr auf die Kursgebühr. Dem Antrag ist die aktuelle Assistentengenehmigung der Kassenzahnärztlichen Vereinigung für den Zeitraum der Bezuschussung beizufügen.

Der formlose Antrag mit allen genannten Nachweisen ist vorab an das Referat Zahnärztliche Fort- und Weiterbildung der Zahnärztekammer Berlin, Stallstraße 1, 10585 Berlin, zu senden.

Förderung der beruflichen Weiterbildung im Land Brandenburg

Mit dem Förderprogramm verfolgt die ILB im Auftrag des MASGF das Ziel, den Erhalt und die Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit sowie die Stabilisierung und den perspektivische Aufbau von Arbeitsplätzen, insbesondere in kleinen und mittleren Unternehmen im Land Brandenburg zu unterstützen.

Förderungsfähige Kurse am Pfaff-Institut sind z.B. die Curricula und die Strukturierten Fortbildungen. Näheres zu den Angeboten finden Sie bei Klick auf die jeweiligen Überschriften.

Das Curriculum soll den Teilnehmern einen Überblick über die Grundlagen und den aktuellen Stand der Endodontologie vermitteln. Es wird ihnen dabei helfen, ein eigenes, wissenschaftlich fundiertes und biologisch orientiertes Therapiekonzept zu entwickeln. Es werden eine Vielzahl von Instrumenten, Techniken und Materialien vorgestellt sowie kritisch diskutiert, um den Teilnehmern Leitlinien zur Bewertung und Auswahl an die Hand zu geben. Die Teilnehmer sollen in die Lage versetzt werden, den Schwierigkeitsgrad auch komplexer Fälle einzuschätzen, potentielle Probleme rechtzeitig zu erkennen, nach Möglichkeit zu vermeiden, bei Eintritt aber adäquat zu managen sowie ihr Behandlungsspektrum schrittweise auszuweiten. Zugleich soll die Fähigkeit zur Vorstellung und (selbst-)kritischen kollegialen Diskussion klinischer Fälle geschult werden.

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Während unsere Patienten noch vor 20 Jahren in der Regel mit Gold oder Amalgam zufrieden waren, stiegen mit den technischen Möglichkeiten auch die Ansprüche seitens der Patienten. Ästhetische Zahnmedizin ist jedoch nicht gleich Zähne bleichen und Veneers kleben, sondern es handelt sich vielmehr um ein gemeinsames Ganzes unterschiedlicher Sparten wie Zahnerhaltung, Prothetik, Parodontologie, Implantologie und Kieferorthopädie. Das Curriculum versucht dies im Sinne des Patientenwohls zu reflektieren.

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Parodontologische Fragestellungen nehmen einen immer breiteren Raum in der Zahnmedizin ein. Angesichts der hohen Prävalenz der Parodontalerkrankungen in der deutschen Bevölkerung und ihren möglichen systemischen Auswirkungen besteht ein großer Behandlungsbedarf. Das Curriculum soll den Teilnehmern einen Überblick über die Grundlagen und den aktuellen Stand in der Parodontologie - sowohl in der Theorie als auch anhand von praktischen Übungen - vermitteln und ihnen so die adäquate Diagnostik und Betreuung parodontal erkrankter Patienten in ihrer Praxis ermöglichen. Abrechnungshinweise sowie Falldarstellungen runden das Curriculum ab.

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Mit den Kindern zieht es meistens die ganze Familie in die Zahnarztpraxis oder auch aus ihr heraus, falls keine ausreichende Kompetenz für Kinderzahnheilkunde und Prävention vorhanden ist. Gerade in den letzten Jahren ist die Kinderzahnheilkunde aber deutlich anspruchsvoller geworden, da bei einer wachsenden Zahl von Kindern komplexe orale Rehabilitationen mit Milchzahnendodontie, Stahlkronen und Lückenhalter nötig sind. Das Curriculum Kinder- und JugendzahnMedizin richtet sich dabei an alle, die ihre Kenntnisse im Bereich Kinderzahnheilkunde wieder auffrischen und erweitern wollen. Es umfasst alle Bereiche der Kinderzahnheilkunde und der Prävention.

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Nach dem Abschluss der Ausbildung zum/r ZFA stehen den Absolventen/innen zahlreiche interessante Aufstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten offen. Für welche Richtung man sich entscheidet, hängt dabei primär von den eigenen Stärken und Interessen ab, kann sich aber auch am Praxisbedarf orientieren. Näheres zu den Angeboten finden Sie bei Klick auf die jeweiligen Überschriften.

Aufstiegsfortbildungen sind förderbar, wenn eine Förderung nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz - AFBG (Aufstiegs- BAföG) nachweislich ausgeschlossen ist.

Diese Aufstiegsfortbildung eignet sich für ZFA, die gern präventionsorientiert direkt mit dem Patienten arbeiten. Nach Abschluss der Aufstiegsfortbildung zum/r Zahnmedizinischen Prophylaxeassistenten/in hat die ZMP die Fähigkeit zur Organisation und Ausübung einer umfassenden Individualprophylaxe in allen Altersstufen inkl. der professionellen Zahnreinigung.

Weitere Informationen finden Sie unserer Übersichtsseite ZMP

Die ZMV-Aufstiegsfortbildung soll ZFA/ZAH eine Spezialisierung auf den Gebieten Praxisorganisation und Kommunikation ermöglichen und damit Sie den gestiegenen administrativen und dienstleistungsorientierten Anforderungen an eine moderne und patientenorientierte Zahnarztpraxis gerecht werden können.

Weitere Informationen finden Sie unserer Übersichtsseite ZMV

Besonders engagierte und motivierte ZMP stellen sich nach einiger Zeit (mind. 1-jähriger Berufserfahrung) einer neuen beruflichen Herausforderung und streben eine noch höhere berufliche Qualifikation zum/r Dentalhygieniker/in an. Zu den Aufgabengebieten eines/r DH gehört die nichtchirurgische Parodontaltherapie, also die Behandlung der „Volkskrankheit“ Parodontitis.

Weitere Informationen finden Sie unserer Übersichtsseite DH

Diese Aufstiegsfortbildung ist zum einen für jene interessant, die schon den Abschluss zur/m ZMV gemacht haben und ihre Qualifikation eine Stufe höher führen möchten. Zum anderen können sich ZFA`s als Neustarter auf den direkten Weg zum/r FZP begeben. Neu sind die weiterführenden FZP-Module, die auf das Lehrprogramm der ZMV aufsetzen und den Abschluss zum/r Fachwirt/in ermöglichen.

Weitere Informationen finden Sie unserer Übersichtsseite FZP

Zunehmend mehr Zahnmedizinische Prophylaxeassistenten/innen nutzen nach langjähriger Berufstätigkeit als ZMP die Möglichkeit, mit der ZMV-Aufstiegsfortbildung den Verwaltungsbereich in den beruflichen Alltag zu integrieren. Aussicht auf eine weitere berufliche Qualifikation fördert sicherlich auch die Praxisbindung und damit eine Kontinuität in der Zusammensetzung des Teams. Diese Möglichkeit wollen wir im Philipp-Pfaff-Institut unterstützen und bieten den Interessenten/innen eine weitere Möglichkeit der Aufstiegsfortbildung an.

Weitere Informationen finden Sie unserer Übersichtsseite FZP

weiterführende Informationen

Für weitere Informationen, Formulare und Antragsverfahren besuchen Sie bitte die Seite der ILB .