Funktionsanalyse und -therapie: Möglichkeiten und Grenzen, Sinnvolles und Notwendiges

Die zahnärztliche Funktionslehre stellt für viele Kollegen eine besondere Herausforderung dar. Die Thematik ist komplex und für viele Zahnärzte stellt sich die Frage, ob sie sich dieser Herausforderung überhaupt stellen sollen oder auch stellen müssen.

Entscheidend ist die Frage: Wie oft kommen Patienten in die Praxis, die Störungen im Funktionsbereich des Kausystems aufweisen? Wie viel Wissen ist notwendig, dass der Zahnarzt überhaupt entscheiden kann, ob ein Patient eine Funktionsstörung hat oder nicht?

Der Stellenwert der zahnärztlichen Funktionslehre im Studium der Zahnmedizin macht eine postuniversitäre Weiterbildung unumgänglich. Jedoch stellt der interessierte Zahnarzt ganz schnell fest, dass es weder in der Diagnostik noch in der Therapie der zahnärztlichen Funktionsstörungen einheitliche Untersuchungsmethoden und klare Therapieanweisungen gibt.

Mit der Diagnose „craniomandibuläre Dysfunktion (CMD)“ oder „Myoarthropathie“ wird grundsätzlich die Art der Erkrankung beschrieben, für einen therapeutischen Ansatz bedarf es aber einer weiteren Differenzierung.

In diesem eintägigen Seminar soll die zahnärztliche Funktionslehre aus der Sicht eines niedergelassenen Zahnarztes in der Form eines Gesamtbehandlungskonzeptes dargestellt werden.

  • Welche Rolle spielt der Zahnarzt in einem interdiziplinären CMD-Behandlungskonzept?
  • Ist es überhaupt noch zeitgemäß, dass sich der Zahnarzt im Rahmen einer CMD-Behandlung mit dem Faktor Okklusion auseinandersetzten muss?

Mit vielen Behandlungsfällen aus der täglichen Praxis sollen Antworten auf diese Fragen erarbeitet werden.

Für Kollegen, die bereits an der „Strukturierten Fortbildung Funktionsanalyse“ am Philipp-Pfaff-Institut teilgenommen haben, ist der Kurs zudem eine gute Möglichkeit der Rekapitulation und Vertiefung der Kenntnisse.

Kursdetails

Theoretischer Kurs
Termin: Sa 13.11.2021, 09:00 - 18:00 Uhr
Zielgruppe: Kurs für Zahnärzte
Kursgebühr: 305,– €
Kursnummer: 1013.5
Punkte: 8
Referent:

Dr. U. Harth
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