Die 3. Dimension: Transversal - GNE, SARPE, Biomechanik

Bei transversalen Abweichungen mit maxillären Defiziten stellt sich die Frage, ob eine rein dentoalveoläre Erweiterung, eine skelettale Gaumennahterweiterung (GNE) oder eine chirurgisch unterstützte Gaumenerweiterung (SARPE) indiziert ist. Jede Methode hat weitreichende funktionelle Auswirkungen und stellt Anforderungen an die Biomechanik, speziell an den korrekten Torque im Seitenzahnbereich.

Das Einsatzgebiet findet die GNE in der Frühbehandlung als begrenzte Maßnahme, häufig kombiniert mit sagittaler Protraktion, und oft als erste Maßnahme in der Hauptbehandlung. Die SARPE kann bei Erwachsenen als alleinige transversale Maßnahme, oder vor vertikalen und/oder sagittalen Umstellungsosteotomien angewendet werden.

Checklisten für das Praxisteam zum Protokollieren und Strukturieren der Abläufe in der täglichen Praxis, haben sich bewährt.

Spezielle Biegeübungen erfolgen zur Torquekontrolle.

Kursdetails

mit praktischen Übungen
Termine: Fr 17.09.2021, 09:00 - 17:00 Uhr und Sa 18.09.2021, 09:00 - 17:00 Uhr
Zielgruppe: Kurs für KFO und KFO erfahrene Zahnärzte
Kursgebühr: 685,– €
Kursnummer: 0941.0 (Hands-on-Kurs)
Punkte: 8+1+8+1
Referenten:

Dr. K. Habersack
Prof. dr. odont. A. Hasund
Zurück