Modul 2: Abrechnung@home - dentale Abrechnung zum Feierabend

Abrechnung privater Leistungen mit der Gebührenordnung für Zahnärzte

Referentin: Helen Möhrke • Berlin
• Ausbildung zur ZFA
• Praxismanagerin
• Abrechnungsprüferin der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Berlin
• Mitglied der Prüfungskommission der LZÄK Sachsen für Zahnmedizinische Verwaltungsassistenten (m/w/d)
• Seit 1995 deutschlandweite Referentin für zahnärztliche Abrechnung und Praxisorganisation

Zielgruppe: Zahnärzte und Mitarbeiter

Kursgebühr: 215,– €

Kursnummer: 5157.0

Kurspunkte: 8

Montag, 07.12.2020 bis Donnerstag, 10.12.2020, jeweils 18:30 - 20:00 Uhr

Zahnmedizin braucht Abrechnungskenntnisse, um den wirtschaftlichen Erfolg in der Praxis zu gewährleisten. Es gibt viele Seminare zu diesem Thema, aber oft fehlt es an der Zeit, ein Tagesseminar zu buchen. Wir haben uns in einer Woche im August an vier Abenden kurz Zeit genommen, das eine oder andere Thema zu besprechen.

Wir freuen uns über Ihr großes Interesse und erfüllen gerne den Wunsch, weitere Themen anzubieten. Aufgrund des Erfolges gehen wir jetzt also "in die Verlängerung" und ergänzen um weitere Themen zur Abrechnung privater Leistungen.

Sie müssen nicht zu uns kommen - wir kommen wieder zu Ihnen! In die Praxis oder nach Hause, das entscheiden Sie. Ein Zoom-Meeting macht es möglich. In kurzen Sequenzen gehen wir wieder entspannt einzelne Fachgebiete der Zahnmedizin an. Von 18.30 bis 20.00 Uhr geht es gezielt an ein Thema heran - und zur Tagesschau haben Sie den Feierabend erreicht.

Es geht wieder um die Abrechnung privater Leistungen nach der GOZ (Gebührenordnung für Zahnärzte), denn es ist noch lange nicht alles gesagt:

1. Parodontologie in der Abrechnung - an alles gedacht?
In diesem Bereich der Zahnmedizin ist es besonders wichtig, bei der Abrechnung privater Leistungen die "BEMA-Brille" abzulegen. Die private Abrechnung bietet die Möglichkeit, eine wirklich auf den einzelnen Patienten abgestimmte Therapie anzubieten - und entsprechend individuell muss die Rechnung aussehen.

2. Umgang mit Privatpatienten - Rechtsgrundlagen und Spezialtarife
Muss man sich mit privaten Versicherungen und Beihilfestellen auskennen, wenn man zahnmedizinisch tätig wird? Kurz gesagt: man muss nicht, aber es hilft! Wir werden sicher nicht die Patienten zu ihrem Versicherungsvertrag beraten, aber wir sind gut beraten, zu wissen, wo Fallstricke bei der Erstattung von privaten Rechnungen lauern.

3. Umgang mit Privatpatienten - Aufbau des Vertrauensverhältnisses als Start in die Behandlung
Unsere Privatpatienten benötigen beim Einstieg in den Behandlungsvertrag ein besonderes Maß an Aufmerksamkeit, denn sie bekommen nach der Behandlung eine Rechnung. Und ich möchte, dass diese Rechnung begeistert bezahlt wird, auch wenn die private Versicherung nicht alle Leistungen vollständig übernimmt. Ein ehrgeiziges Ziel, das nicht immer erreicht wird, aber immer öfter!

4. Umgang mit Privatpatienten - Umgang mit Erstattungsproblemen
Im Sinne einer Problemvermeidung ist es mir am liebsten, wenn Schwierigkeiten nach Rechnungslegung gar nicht erst auftreten. Ganz ausschließen können wir es in der Praxis nicht, aber wenn etwas kommt, sollte es so wenig Arbeit wie möglich verursachen. Und der Patient möchte trotzdem unser Freund und Partner im Behandlungsvertrag bleiben. Dann bleibt auch der Spaß beim Behandeln von Patienten in der Praxis!

Die Kursreihe richtet sich Zahnärztinnen, Zahnärzte und ihr Team.

Die Teilnahme an den anderen Modulen der Kursreihe "Abrechnung@home" ist nicht zwingend erforderlich, da diese nicht aufeinander aufbauen.

Systemvoraussetzungen:
Software:

• eine private E-Mail-Adresse für die Zusendung von Kursinformationen
• Zoom-Desktop-App oder Zoom-Mobile-App (https://zoom.us/support/download) – kein eigener Zoom-Account notwendig!
Hardware:
• ein internetfähiges Gerät (Laptop, PC, Tablet) mit funktionstüchtigen Lautsprechern (oder auch Kopfhörer/Headset)
• eine angeschlossene Webcam mit Mikrofon
Betriebssystem:
• Microsoft Windows 7 bis 10
• Mac OS X 10.9 (Mavericks) - macOS Catalina (10.15)
Internetverbindung:
• Computer: 1 MBit/s oder höher (Breitband empfohlen)
• Mobilgerät: 3G oder mehr

Flyer zum Kurs